Spellforce 3 durch - Feedback zum 1. Playthrough - SpellForce - Official Board

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Alt 12-13-2017, 23:26   #1
ralle
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Beiträge: 179
Spellforce 3 durch - Feedback zum 1. Playthrough

Weil ich hier auf viele Spielinhalte eingehe, natürlich SPOILERGEFAHR, ihr wurdet gewarnt!

1.) Die Handlung und deren Umsetzung

Hat mich sehr gut abgeholt, als Nachkomme des Verräters Tahar eine Art Wiedergutmachung leisten zu müssen/wollen. Ich habe mancherorts etwas vermisst, dass die guten Handlungen meines Chars honoriert wurden. Ich habe fast stets versucht, positiv zu handeln und hatte abseits der direkt betroffenen Dialoge kein Feedback. Gerne hätte ich es gesehen, wenn das gutherzige Verhalten in späteren Missionen Auswirkungen gehabt hätte.
Der Aufbau der Handlung war toll gemacht, erst mal den Blutbrand kennenlernen, dann nach Lösungen suchen. Nebenbei viele schöne Nebenquests gefunden und dabei sehr viel Spaß gehabt. Der große Twist mit Lacaine war abzusehen. Wann war denn jemals ein fanatischer Prediger nicht plötzlich der Feind? Ich fand aber die Hintergrundgeschichte mit den Xarlonthep sehr toll, v.a. die Meduseninsel war hervorragend inszeniert!
Leider wird es zum Ende hin sehr gerafft. Gerade das Szenario rund um die Iron Falcons war sehr beschleunigt. Etwas mehr Info hier und da und vlt. auch etwas mehr als sinnfreies Untoten abschlachten wäre toll gewesen.
Der Endkampf war gut bis mittelmäßig für mich gewesen. Ich fand die Vorbereitungen sehr gut, es hatte Spaß gemacht, sich auf den Kampf mit dem Archfire vorzubereiten. Innerhalb von der Burg verkam es jedoch plötzlich zu einem "suche den Schmuck" und "töte den Typen, der dich eh schon die ganze Zeit genervt hatte". Es war leider sehr linear ab der Golden Road.
Der Kampf mit Lacaine war in der ersten Phase einfach nur langweilig. Tank-Lacaine kriegt auf die Fresse und ruft paar Dämonen und das war es. Wo ist die magische Macht? Da hätte ich mir mehr erhofft. Das "Ding" war schon interessanter, hatte aber abgesehen von kurzen schadensintensiven Phasen auch nicht viel zu bieten. Mit zwei Magiern, die Rang 3-Feuerstöße ständig den Status Geschwächt aufrechterhalten haben, war der schnell tot.

Kurz und knackig zur Handlung: Gute Ansätze, gute Erzählweise und gute Storyhintergründe, leider bei der Umsetzung teils holprig und gerade bei den wichtigen Konfrontationen leider sehr flach geblieben.

2.) Die Armeeschlachten

Leider kein gutes Feedback hier von mir. Die Schlachten, welche in SF1 und in Ansätzen auch in SF2 noch sehr viel Taktik brauchten, sind hier zur reinen Material- und Massenschlacht verkommen. Die KI-gesteuerten Gegner schmeißen einem schon früh Horden von Einheiten entgegen, welche dann zunächst von Helden abgewehrt werden müssen. Und sie tun dies ohne Unterlass und (wie ich vermute) auch ohne Rohstoffe zu verwenden. Ich hingegen musste jede Einheit zusammenkratzen und mit Weißmagie heilen bzw. wiederbeleben um überhaupt gegen die Horden anzukommen. Gottseitdank war mein Helden-Setup so aufgebaut, dass ich je 2 Massenvernichter und 2 Heiler hatte, um meine Armee zu unterstützen.
Die Stein-Schere-Papier-Taktik existiert zwar in SF3, aber was bringt es, wenn der Stein (bspw. Pikenier) von der zehnfachen menge der Schere (bspw. Reiter) hinweggewalzt wird. Klassische Schwachpunktfindung war kaum möglich, es ging fast immer nur darum mit möglichst krassem Flächenschaden alles von der Karte zu putzen.
Daher im RTS-Faktor hier in der Kampagne ein recht enttäuschtes Feedback.

3.) Die Technik
Gerade zu Beginn hatte SF3 doch einige Bugs. Manche Quests waren nicht fortführbar bzw. abgebbar. Vieles wurde innerhalb kürzester Zeit behoben und wird es auch noch. Ich gebe daher momentan noch ein negatives Feedback, weil eben einige Quests nicht gingen. Aber wenn das mit dem Fixen so weitergeht, wird das in einigen Wochen sehr schön und flüssig spielbar sein.
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Alt 12-14-2017, 11:31   #2
ElfeCenwen91
Werelfe
 
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Alter: 26
Beiträge: 156
RPG Character: Merian Delu'Nîn
1) Handlung
Insgesamt gut, aber wie du sagtest ausbaufähig. Gerade von Aonirs Klinge war ich doch arg enttäuscht.
Um einen weiteren Punkt zu nennen - insgesamt fehlt dem Spiel ein wenig die Lore, das merke ich durch meinen Freund, der noch keinen Teil gespielt halt. Aonir und die Entstehung der Welt, die Wächter und deren Rolle, Renegaten/Fial Darg, Sechsvölkerkrieg, um nur ein paar zu nennen. Wird einfach so in den Raum geworfen ohne Erklärung. Stattdessen findet man diverse belanglose Schriftrollen über Magier, die aus Dragon Age stammen könnten. Sentenza blieb für eine Art Hauptfigur auch sehr blass.
Die Reinheit des Lichts hingegen fand ich sehr gut, da habe ich eigentlich schon in früheren Teilen mit gerechnet.
Habe die Story leider noch nicht durch und sehe auch immo keinen Anreiz dazu dank Mulandir-Verteidigung mit Helden, die ich nie genutzt habe (keine Skillung, kein Equip), und dem Armeesystem. Ich warte jetzt erstmal auf den Map-Editor.

2) Armeeschlachten
Die Idee finde ich eigentlich interessant, aber die Umsetzung ist eher schlecht. Praktisch keinen Basenaufbau mehr, nur noch schnell expandieren und rushen.... Das wirkt alles stark auf PvP Gefecht ausgerichtet und unterscheidet sich extrem von den alten Teilen, sehr schade. Bis auf bei den Eliteeinheiten merkt man auch kaum Unterschiede zwischen den 3 Völkern und wann kommt man schonmal dazu die Eliteeinheiten zu bauen, wenn man eh nur auf Rush spielen kann?

3) Technik
Kann ich nix zu sagen, weil bei mir alles inklusive Main- und Sidequests problemlos lief bis zum Ende der Mulandirverteidigung. Einzig in Aonirs Klinge buggten die Arbeiter hinterm Haupthaus, aber das wurde rasch gefixt.
Was ich am meisten vermisse ist die 3rd-Person Ansicht, gerade in Immerlicht, aber das war ja schon vorher bekannt.

Mal von meinem Mimimi abgesehen ist es das Geld trotzdem Wert gewesen und ich hoffe mal, dass es richtige Addons geben wird.
__________________
Ohne Helden wären wir alle ganz normale Menschen, die keine Ahnung hätten, wie weit ein Mensch gehen kann.
-Bernard Malamud-
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Alt 12-15-2017, 01:04   #3
Sirene
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Hallo, Ralle, ich gebe zu es noch nicht gespielt zu haben
Nun sage mir, wow Ost es mit dem Flächen schaden säubern, Feuerbaellen und so Zeug. Du sagst ja, dass diese Schadensarten recht stark sind und meistens diese Angriffe die Entscheidung in der Schlacht bringen.
Ich hätte da nichts dagegen, wenn eines gewährt wäre:
Dass Flächen schaden auch eigene Einheiten trifft, wenn sie davon mit getroffen werden. DAS wäre das richtige Simulation der Realität, uns es ist ja bekannt, dass nur gute Simulation der Realität in Spielen Spass und intensive Authentizität und ein spannendes Erlebnis des Spielers erzeugt.
Also massiver Schaden durch Flächen schaden wäre imho OK, wenn er die taktische Notwendigkeit voraussetzt, ihn nur dann einzusetzen, wenn die eigenen Einheiten nicht betroffen werden.

Massiver Flaechenschaden sollte programmatisch durch die Simulation von friendly fire gekontert sein.
Dann ist taktisches Vorgehen gefordert. Dafür darf der Flächen schaden dann auch grosse Wirkung haben.
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Alt 12-28-2017, 21:18   #4
Myxlmynx
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So, jetzt bin ich auch endlich durch...

1) Handlung
Die Story startete stark und hat mich direkt mitgenommen. Ab der Mitte hing es dann etwas und gerade den Schluss fand ich etwas enttäuschend. Damit meine ich vor allem den eher sparsamen Abspann, der mehr Fragen offen lässt als beantwortet. Auch hätte ich mir hier eher ein direktes Gespräch mit der Königin gewünscht als nur die Zusammenfassung durch Yria zu bekommen. Abschließende Gespräche mit den Gefährten, was sie von dem Konzil halten, was sie vorhaben usw., hätten ebenso den Abschluss runder gemacht. So hat man eher das Gefühl, nen halben bis ganzen Cliffhanger als Abschluss präsentiert zu bekommen, um Lust auf eine mögliche Fortsetzung zu schüren. Schade, Ansatzpunkte für ein Addon hätte es auch so genug gegeben.

Die Nebenquests waren gut, unterstützten letztendlich aber in der Mehrzahl irgendwie den Haupterzählstrang, indem dadurch Experten für Mulandir angeworben wurden. Quests nur so am Rande gab es weniger. Gut gefallen hat mir da Immerlicht.

Die Story hatte auch einige Logikfehler. Zwei Beispiele, die mir im Gedächtnis blieben: Hintergrundgeschichte Yria - wieso war ihr Geliebter mit ihr in der Ausbildung, wenn doch nur Frauen das Ausbildungsziel (Priesterin) erreichen können? Wieso hat der Blutbrand unter den Dunkelelfen gewütet - nicht aber unter den Elfen, weil diese ja alle mindestens einen Funken Magie in sich tragen? Gilt das für die "dunklen" Vettern nicht?

Generell habe ich mich gefragt, warum die Reinheit so leichtes Spiel hatte, die etablierte Religion der Wächter "mal eben" an den Rand zu drängen. Sind deren Anhänger nicht irgendwie organisiert? Auf der Kloster-Map hieß es doch, alle Kirchen hätten Priester entsandt. Klar, die Wächter verhalten sich passiv - "Aonir" wird aber selbst auch nicht aktiv, um die Massen mit Wundern o. ä. zu überzeugen. So spannend und naheliegend das Konzept rund um die Reinheit war, die Vorherrschaft dieses Kultes ging mir zu schnell und zu einfach.

Kam Spellforce-Gefühl bei mir auf oder wirkte alles eher "aufgesetzt"? Schwer zu sagen. Dadurch, dass sich die Handlung um den "neuen" Kult der Reinheit drehte und bisher bekannte Themen eher am Rande behandelt wurden, gab es halt viel Neuland. Als man anfangs Bücher und Schriften mit Hintergrundgeschichten fand, hatte ich gehofft, mehr über Eo zu erfahren. Leider blieb es bei einer sehr eingeschränkten Anzahl, die zudem häufig dem Auffinden eines Artefaktes dienten.

2) Armeeschlachten
Eins vorweg, ich hatte als Schwierigkeitsgrad "Normal". Hier muss ich sagen: Welche Armeeschlachten? Die meisten Maps liefen darauf hinaus, den Hauptstützpunkt oder eine bestimmte Person auszuschalten, dann war die Map gewonnen und die restliche gegnerische Infrastruktur wurde zerstört. Sobald die Helden stark genug waren, habe ich sie gezielt zum Zielobjekt/-person geschickt - fertig. Danach konnte man dann in Ruhe die Map erkunden... War ich persönlich jetzt nicht so traurig drum, da ich den Rollenspielpart ohnehin mehr mag.

3) Technik
Naja, dass das Spiel verbuggt ist, muss man ja wohl nicht mehr explizit erwähnen. Zumindest gehörte ich zu den Glücklichen, die ohne größere Probleme durchgekommen sind.
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Alt 01-06-2018, 17:46   #5
Tavalero71
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Habe Aufgegeben

Die Story:
Soweit wie ich gespielt hatte, fand ich die Story sehr gut. (Ich habe nur bis zur Wildnis Inskanders gespielt)


Die Schlachten:
Ein sehr schlechter Scherz! Alle paar Minuten wird man von Horden angegriffen, die es mir nicht möglich machten eine Armee auf zubauen. Ich frage mich woher der Gegner die ganzen Rohstoffe nimmt. (Vermutlich keine.)

Ich habe bis zur Wildnis Iskanders gespielt, wo man Carla Farlorn den Weg eben soll. Ich habe es nicht geschafft eine Armee aufzubauen. Was ich persönlich schwachsinnig finde ist, dass die Anzahl der Bevölkerung von dem Level des Stützpunktes und deren Anzahl abhängt.

Schade, wäre bestimmt ein gutes Spiel geworden.
Tavalero71 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-06-2018, 18:40   #6
Bertolt
Truchsess
 
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Zitat:
Zitat von Tavalero71 Beitrag anzeigen
Die Story:
Soweit wie ich gespielt hatte, fand ich die Story sehr gut. (Ich habe nur bis zur Wildnis Inskanders gespielt)


Die Schlachten:
Ein sehr schlechter Scherz! Alle paar Minuten wird man von Horden angegriffen, die es mir nicht möglich machten eine Armee auf zubauen. Ich frage mich woher der Gegner die ganzen Rohstoffe nimmt. (Vermutlich keine.)

Ich habe bis zur Wildnis Iskanders gespielt, wo man Carla Farlorn den Weg eben soll. Ich habe es nicht geschafft eine Armee aufzubauen. Was ich persönlich schwachsinnig finde ist, dass die Anzahl der Bevölkerung von dem Level des Stützpunktes und deren Anzahl abhängt.

Schade, wäre bestimmt ein gutes Spiel geworden.
Hast Du auf Schwierigkeitsgrad "Normal" gespielt? Da kann man das gegnerische Hauptquartier fast mit Helden und Anfangsarmee allein zerstören, indem man einfach dorthin läuft ohne sich von etwas anderem ablenken zu lassen. Ich bin jetzt bei meinem dritten Durchgang (erst "Normal", dann "Schwer" und jetzt "Zirkelmagier") und habe Iskander auf Zirkelmagier gerade durch. Da muss man wirklich vorsichtig spielen und überlegen, wie man Sektoren in Beschlag nimmt.

Ich habe übrigens den Eindruck, dass die gegeneriche Produktion genauso von Ressourcen und Zahl der besetzten Sektoren abhängt wie die eigene, Sich in einigen wenigen Sektoren "einzuigeln" hat also den Nachteil, dass die andere Seite dann eine sehr große Armee aufbauen kann. Umgekehrt kann man aber auch nicht einfach beliebig viele Sektoren besetzten, weil man dann diese nicht verteidigen kann.

Insofern finde ich den RTS-Anteil gut gelungen, weil man tatsächlich strategisch spielen muss (auf Zirkelmagier). Ich habe Iskander so gespielt, dass ich in gerader Linie Sektoren von meinem Startquartier bis zum Osttor der feindlichen Festung eingenommen habe und dort dann so viele Türme wie möglich gebaut. Man hat dazwischen nur zwei oder drei Zwischensektoren, die man mit Armee und ein oder zwei Türmen gegen enige Gegener, die kommen, schützen kann. Dann geht man gegen den Uhrzeigersinn um die feindliche Festung herum und beut auch deren zweites Tor mit Türmen zu. Dann alle übrigen Sektoren einzunehmen, ist nicht ,ehr sehr problematisch.

Ich bin übrigens auch mehr der Story- und RPG-Fan und tue mich mit RTS schwer, aber hier hat es mir wirlich Spaß gemacht.
__________________
Kommt zur Weide, meine Lämmchen...
Bertolt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-06-2018, 19:11   #7
Tavalero71
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Hast Du auf Schwierigkeitsgrad "Normal" gespielt? Da kann man das gegnerische Hauptquartier fast mit Helden und Anfangsarmee allein zerstören, indem man einfach dorthin läuft ohne sich von etwas anderem ablenken zu lassen. Ich bin jetzt bei meinem dritten Durchgang (erst "Normal", dann "Schwer" und jetzt "Zirkelmagier") und habe Iskander auf Zirkelmagier gerade durch. Da muss man wirklich vorsichtig spielen und überlegen, wie man Sektoren in Beschlag nimmt.

Ich habe übrigens den Eindruck, dass die gegeneriche Produktion genauso von Ressourcen und Zahl der besetzten Sektoren abhängt wie die eigene, Sich in einigen wenigen Sektoren "einzuigeln" hat also den Nachteil, dass die andere Seite dann eine sehr große Armee aufbauen kann. Umgekehrt kann man aber auch nicht einfach beliebig viele Sektoren besetzten, weil man dann diese nicht verteidigen kann.

Insofern finde ich den RTS-Anteil gut gelungen, weil man tatsächlich strategisch spielen muss (auf Zirkelmagier). Ich habe Iskander so gespielt, dass ich in gerader Linie Sektoren von meinem Startquartier bis zum Osttor der feindlichen Festung eingenommen habe und dort dann so viele Türme wie möglich gebaut. Man hat dazwischen nur zwei oder drei Zwischensektoren, die man mit Armee und ein oder zwei Türmen gegen enige Gegener, die kommen, schützen kann. Dann geht man gegen den Uhrzeigersinn um die feindliche Festung herum und beut auch deren zweites Tor mit Türmen zu. Dann alle übrigen Sektoren einzunehmen, ist nicht ,ehr sehr problematisch.

Ich bin übrigens auch mehr der Story- und RPG-Fan und tue mich mit RTS schwer, aber hier hat es mir wirlich Spaß gemacht.
Ich spiele auf "Einfach" und sehe kein Land.
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Alt 01-06-2018, 19:19   #8
ralle
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Ich probier dir mal paar Tipps zu geben, die helfen könnten.

Zu diesem Zeitpunkt hast du vermutlich erst die Helden Yria und Isgrimm freigeschaltet.
Isgrimm besitzt die Schutzrune, die Schutz und Eile gibt, was die Kampfkraft aller Einheiten darin erheblich verstärkt. Ich habe als Avatar einen Schwarzmagier, welcher durch die Pestilenz die Gegner mit dem Debuff Geschwächt und Behindert belegt, was Resistenzen und Geschwindigkeit senkte. Damit sind deine Einheiten überproportional stark und die Gegner unterproportional stark. Wenn du jetzt noch Yria mit Heilzaubern im Hintergrund nutzt, geht es eigentlich ganz gut.

Woran scheitert es bei deinen Schlachten denn am Häufigsten? Gehen die Resourcen aus? Verlierst du die Sektoren zu schnell bzw. kommst nicht voran?
ralle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-06-2018, 19:52   #9
Tavalero71
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Zitat von ralle Beitrag anzeigen
Ich probier dir mal paar Tipps zu geben, die helfen könnten.

Zu diesem Zeitpunkt hast du vermutlich erst die Helden Yria und Isgrimm freigeschaltet.
Isgrimm besitzt die Schutzrune, die Schutz und Eile gibt, was die Kampfkraft aller Einheiten darin erheblich verstärkt. Ich habe als Avatar einen Schwarzmagier, welcher durch die Pestilenz die Gegner mit dem Debuff Geschwächt und Behindert belegt, was Resistenzen und Geschwindigkeit senkte. Damit sind deine Einheiten überproportional stark und die Gegner unterproportional stark. Wenn du jetzt noch Yria mit Heilzaubern im Hintergrund nutzt, geht es eigentlich ganz gut.

Woran scheitert es bei deinen Schlachten denn am Häufigsten? Gehen die Resourcen aus? Verlierst du die Sektoren zu schnell bzw. kommst nicht voran?
Ich komme nicht wirklich voran, und wenn er angreift dann erst mit einer Handvoll Soldaten, und dann kommt er in Massen. Manchmal mit 30 bis 40 Soldaten (häufig an zwei Stellen gleichzeitig). Zirka zehn Feinde sitzen auf Reittieren. Ich errichte einen Außenposten, dann eine Holzfällerhütte, Jagdhütte - level meinen Grenzposten auf, und baue dann zwei Wachtürme. In der Zeit muss ich schon 3 bis 5 (selten mehr) Angriffe abwehren. Manchmal vergehen max. 2 Minuten zwischen den Angriffen.

Danke dass du mir Tipps geben möchtest, ist aber nicht mehr nötig. Ich bin im Spiel zurück gegangen, und verfolge eine andere Strategie.
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Alt 01-06-2018, 19:57   #10
Bertolt
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Beiträge: 747
Zitat:
Zitat von ralle Beitrag anzeigen
...

Zu diesem Zeitpunkt hast du vermutlich erst die Helden Yria und Isgrimm freigeschaltet.
...
Deshalb spiele ich zuerst die Ork-Mission, weil man da Gor gleich zu Beginn bekommt...
__________________
Kommt zur Weide, meine Lämmchen...
Bertolt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01-10-2018, 22:30   #11
burkhi
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Beiträge: 55
Also ich habe auch auf Normal angefangen, bin dann aber in Farlons Heim immer wieder gescheitert, deshalb habe ich dann auf Einfach gewechselt, das geht seitdem relativ problemlos. Bin wohl ein schlechter Stratege .

 Spoiler:
Ich habe meinen Avatar u.a. die Fähigkeit, Untote zu erwecken, gegeben, finde ich persönlich ganz praktisch, da diese relativ viel einstecken können und der Feind meist auch diese zuerst angreift.
__________________
AMD Ryzon 7 1800X, 16 GB RAM, AMD Radeon RX 580 8GB, GigaByte AB350- Gaming 3, Samsung 960 EVO 500GB, Toshiba HDWE140 4TB

Geändert von burkhi (01-10-2018 um 22:35 Uhr).
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